Der Besuch auf dem Milchviehbetrieb von Herrn Karl-Heinz Steffens in Hürtgen auf Einladung des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes, der Kreisbauernschaft Düren ist für einen Agrarökonomen wie mich schon ein besonderer Termin. Der Betriebsrundgang begann am Melkstand mit einem Blick auf das Melkkarussell. Hier haben wir Fragen der Arbeitswirtschaft und dem Für und Wider der Melkroboter in dem 300 Kühe-Betieb erörtert: die zeitliche Bindung durch das morgentliche und abendliche tägliche Melken, das Herdenmanagement und die Zeitersparnis bzw. das Tierwohl beim Einsatz der Melkroboter. Das Grundfutter - Gras- und Maissilage - wird überwiegend selbst erzeugt, die Frage der Flächenverfügbarkeit in der Zukunft blieb offen. Die weibliche Nachzucht wird komplett aufgezogen und steht in den Gebäuden eines übernommenen Betriebes. Wir sprachen über das nicht für möglich gehaltenen betriebliche Wachstum, die Entwicklungen bei der Züchtung, über Fortschritte bei der Hornloszucht und der Robustheit der Schwarzbunten, die heute auch in der Eifel das Bild bestimmen.


Was tun mit der riesigen Fläche einer ehemaligen Steinkohlezeche? Vor dieser Frage standen wir in Aldenhoven, aber auch als Kreis Düren vor einigen Jahren. Viele haben gelächelt, als Landrat Wolfgang Spelthahn mit einem Investor für eine Filmautobahn daherkam. Der Drehort für die Actionszenen von "Alarm für Cobra 11" hat sich in den letzten Jahren unter dem Namen campus aldenhoven zu einem international angesehenen Forschungsplatz für den Automotivbereich entwickelt. Unter Einbindung der RWTH Aachen sind auf dem Gelände der Autoteststrecke, dem Aldenhoven Testing Center ATC, Forschungs- und Erprobungmöglichkeiten entstanden, wie sie sich nur an wenigen Orten in Europa ergeben. Sie garantieren nicht nur eine gute Auslastung durch Automobilfirmen bzw. -zulieferer, und damit auch wirtschaftlich einen erfolgreichen Betrieb, sie ziehen auch zunehmend neue Unternehmen aus der Automobilbranche an.


Gewerbegebiet "Kall 1": Für die meisten Ortsfremden ist Möbel Brucker Das Gewerbegebiet in Kall. Wer aber gegenüber in den Hang hinein fährt, sieht ein unerwartet großes Angebot - Lebensmitteldiscounter, Bekleidungsmärkte, div. Fachgeschäfte über Sportgeschäfte, Tierbedarfsmarkt bis hin zum OBI und zum Baustofffachhandel. Die Bauzentrale Schumacher, ein Familienbetrieb mit mehr als 125 Jahren Tradition und 1978 der erste Betrieb in diesem Gewerbegebiet, ist mein Ziel. Zusammen mit Ralf Schumacher, dem Geschäftsführer der Bauzentrale und Franchisenehmer des benachbarten OBI-Marktes, geht es um die Entwicklungsmöglichkeiten und Probleme der lokalen Wirtschaft.


Die IHK hatte die Landtagskandidaten eingeladen - es ging um ein Strategiepapier "Den Wandel gestalten", dass von der Region Aachen verabschiedet werden soll. Wir waren gefragt, wie wir diese Initiativen unterstützen können. Vorab zur Beteiligung aus dem Raum Düren - Eifel: Es waren nur die Kandidaten von FDP und CDU da. Für die übrigen war diese Diskussion wohl nicht so wichtig, um dort präsent zu sein. Das war mit Blick auf die Präsenz der Kandidatinnen und Kandidaten aus der Städteregion deutlich anders. Im Einzelnen ging es v. a. um die finanzielle Unterstützung aus den Strukturfonds von EU, Bund und Land, um die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und die Fachkräfteentwicklung. Die Kommentare machten die Defizite deutlich: unser Wirtschaftsraum endet nicht an der deutschen Grenze und der ländliche Raum muß bei Digitalisierung, bei der beruflichen Bildung stärker in den Blick.


Kindergeschrei, Wasserplantschen und dazwischen die ruhigen Anweisungen des Bademeisters: ein Besuch bei der DLRG im 50 Jahre alten Kaller Hallenbad. Der Schwimmkurs ist das beste Argument in Zeiten, wo Kommunen angesichts klammer Kassen über Badschließungen nachdenken, für das Offenhalten der Bäder. Ohne Hallenbäder wie in Kall, wo die Wassertiefe im ersten Drittel den Schwimmunterricht ermöglicht, ohne Lehrschwimmbecken lernen unsere Kinder nicht mehr das Schwimmen. Vielerorts fällt in der Grundschule der Schwimmuntericht aus oder wird fachfremd unterrichtet. Häufig fehlt den Lehrerinnen und Lehrern die Zeit, sich intensiv um mehrere Nichtschwimmer zu kümmern. Schon heute können eine Reihe von Kinder nicht mehr sicher schwimmen. Damit nicht morgen wieder mehr Kinder und Jugendliche von der Zeitung als ertrunken in unseren Flüssen, Seen und Talsperren vermeldet werden, braucht es Initiative:


Über mich

Der verheiratete Vater von drei Söhnen verfügt über reichlich berufliche Erfahrung im Bereich der Wirtschafts- und Strukturentwicklung sowie über gute Netzwerke in Ministerien und Landesbehörden.

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Ich bin persönlich für Sie da

Um mein Versprechen, mich ab Mai 2017 für unsere Heimat im Dürener und Euskirchener Land im Düsseldorfer Landtag einzusetzen, zuverlässig umsetzen zu können, ist mir der Kontakt zu meinen Nachbarn, den Menschen in unserer Heimat, sehr wichtig.

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Politische Ziele

Das Land sollte die Städte und Gemeinden befähigen, ihr Angebot an den Wünschen ihrer Bürger auszurichten. Wir müssen die Dinge gemeinsam gestalten, denn es ist unser aller Zukunft.

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