Wie können Menschen trotz erheblicher Pflegebedürftigkeit ein würdiges Leben führen und was können Politik und Gesellschaft dazu beitragen? Mit diesen beiden für Millionen Bürger zentralen Fragen beschäftigte sich die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft auf ihrer Regionalkonferenz in Düren. Als CDA-Kreisvorsitzender konnte ich zu dieser Veranstaltung im Schenkel-Schoeller-Stift einen ausgewiesenen Experten begrüßen: den Patientenbeauftragten der Bundesregierung und für Pflege zuständigen Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Bundesvorsitzender der CDA. Er war in Begleitung seines Staatssekretärskollegen Ralf Brauksiepe gekommen. Doch noch viel wichtiger: Viele Mitarbeiter von eingeladenen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten waren gekommen und diskutierten in der gut gefüllten Aula über zwei Stunden sehr sachorientiert die bestehenden Nöte, die jüngst erfolgten gesetzlichen Verbesserungen und die anstehenden Herausforderungen. Den thematischen Einstieg nahm Laumann über die Entwicklung bei den Hausärzten. Er sprach sich für eine Landarztquote bei der medizinischen Ausbildung aus. „Wir dürfen nicht nur Krankenhausärzte ausbilden, viele Hausärzte sind um die 60 Jahre, es herrscht Handlungsbedarf.“ Mit Blick auf die Pflege sagte Laumann: „Wie soll häusliche Pflege ohne einen Arzt, der Hausbesuche macht, denn organisiert werden?“.


Löschfahrzeuge und Mannschaftswagen sind auf dem Schulhof vorgefahren, die Aula des Schulzentrums am Freitagabend ist gut gefüllt mit Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kreuzau. Gemeindebrandmeister Guido Klüser, später ausgezeichnet mit der goldenen Ehrennadel des Kreisverbandes durch Kreisbrandmeister Karl-Heinz Eismar, gibt seinen Rechenschaftsbericht: 312 Mitglieder zählt die Gemeindewehr, davon 159 aktive und 54 mitglieder Jugendfeuerwehr. Gut ein Dutzend Kinder werden nach einem Konzept von Michael Bramer, das in der gesamten Region zu Anwendung kommt, an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt.


Der Besuch auf dem Milchviehbetrieb von Herrn Karl-Heinz Steffens in Hürtgen auf Einladung des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes, der Kreisbauernschaft Düren ist für einen Agrarökonomen wie mich schon ein besonderer Termin. Der Betriebsrundgang begann am Melkstand mit einem Blick auf das Melkkarussell. Hier haben wir Fragen der Arbeitswirtschaft und dem Für und Wider der Melkroboter in dem 300 Kühe-Betieb erörtert: die zeitliche Bindung durch das morgentliche und abendliche tägliche Melken, das Herdenmanagement und die Zeitersparnis bzw. das Tierwohl beim Einsatz der Melkroboter. Das Grundfutter - Gras- und Maissilage - wird überwiegend selbst erzeugt, die Frage der Flächenverfügbarkeit in der Zukunft blieb offen. Die weibliche Nachzucht wird komplett aufgezogen und steht in den Gebäuden eines übernommenen Betriebes. Wir sprachen über das nicht für möglich gehaltenen betriebliche Wachstum, die Entwicklungen bei der Züchtung, über Fortschritte bei der Hornloszucht und der Robustheit der Schwarzbunten, die heute auch in der Eifel das Bild bestimmen.


Was tun mit der riesigen Fläche einer ehemaligen Steinkohlezeche? Vor dieser Frage standen wir in Aldenhoven, aber auch als Kreis Düren vor einigen Jahren. Viele haben gelächelt, als Landrat Wolfgang Spelthahn mit einem Investor für eine Filmautobahn daherkam. Der Drehort für die Actionszenen von "Alarm für Cobra 11" hat sich in den letzten Jahren unter dem Namen campus aldenhoven zu einem international angesehenen Forschungsplatz für den Automotivbereich entwickelt. Unter Einbindung der RWTH Aachen sind auf dem Gelände der Autoteststrecke, dem Aldenhoven Testing Center ATC, Forschungs- und Erprobungmöglichkeiten entstanden, wie sie sich nur an wenigen Orten in Europa ergeben. Sie garantieren nicht nur eine gute Auslastung durch Automobilfirmen bzw. -zulieferer, und damit auch wirtschaftlich einen erfolgreichen Betrieb, sie ziehen auch zunehmend neue Unternehmen aus der Automobilbranche an.


Gewerbegebiet "Kall 1": Für die meisten Ortsfremden ist Möbel Brucker Das Gewerbegebiet in Kall. Wer aber gegenüber in den Hang hinein fährt, sieht ein unerwartet großes Angebot - Lebensmitteldiscounter, Bekleidungsmärkte, div. Fachgeschäfte über Sportgeschäfte, Tierbedarfsmarkt bis hin zum OBI und zum Baustofffachhandel. Die Bauzentrale Schumacher, ein Familienbetrieb mit mehr als 125 Jahren Tradition und 1978 der erste Betrieb in diesem Gewerbegebiet, ist mein Ziel. Zusammen mit Ralf Schumacher, dem Geschäftsführer der Bauzentrale und Franchisenehmer des benachbarten OBI-Marktes, geht es um die Entwicklungsmöglichkeiten und Probleme der lokalen Wirtschaft.


Über mich

Der verheiratete Vater von drei Söhnen verfügt über reichlich berufliche Erfahrung im Bereich der Wirtschafts- und Strukturentwicklung sowie über gute Netzwerke in Ministerien und Landesbehörden.

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Ich bin persönlich für Sie da

Um mein Versprechen, mich ab Mai 2017 für unsere Heimat im Dürener und Euskirchener Land im Düsseldorfer Landtag einzusetzen, zuverlässig umsetzen zu können, ist mir der Kontakt zu meinen Nachbarn, den Menschen in unserer Heimat, sehr wichtig.

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Politische Ziele

Das Land sollte die Städte und Gemeinden befähigen, ihr Angebot an den Wünschen ihrer Bürger auszurichten. Wir müssen die Dinge gemeinsam gestalten, denn es ist unser aller Zukunft.

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